Annahmefrist für das Öffentliche Angebot an die Minderheitsaktionäre der Stollwerck AG abgelaufen
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• Angebotsfrist am 17. Oktober 2002, 12.00 Uhr (MESZ)
abgelaufen
• 2,56% des Grundkapitals im Zuge des Öffentlichen Angebots
hinzuerworben
• Barry Callebaut verfügt nunmehr über 98,66% des
Grundkapitals
• Squeeze-Out für die verbleibenden 1,34% des Grundkapitals
eingeleitet
• Anschliessend Delisting der Stollwerck-Aktien
Zürich/Schweiz, 24. Oktober 2002 – Nach Ablauf der Annahmefrist
für das öffentliche Pflichtangebot an die Minderheitsaktionäre
der Stollwerck AG hält die Barry Callebaut AG über ihre deutsche
Tochtergesellschaft Van Houten Beteiligungs AG & Co. KG 98,66%
des gesamten Grundkapitals und der Stimmrechte der Stollwerck AG.
20'427 Aktien wurden im Rahmen des Pflichtangebots und 31 weitere
Aktien ausserhalb des Angebots zu demselben Preis erworben. Die
insgesamt erworbenen 20'458 Aktien stellen einen Anteil von ca.
2,56% des gesamten Grundkapitals und der Stimmrechte der Stollwerck
AG dar. Vor Beginn des öffentlichen Angebots hielt die Bieterin
bereits 96,10% an Stollwerck.
Die Van Houten Beteiligungs AG & Co. KG hatte im Rahmen der Übernahme der deutschen Stollwerck AG den Minderheitsaktionären ein Pflichtangebot von EUR 295,00 je Stollwerck-Aktie gemacht. Die Angebotsfrist lief vom 17. September bis zum 17. Oktober 2002.
Barry Callebaut beabsichtigt, die verbleibenden Minderheitsaktionäre gemäss den gesetzlichen Grundlagen in Deutschland gegen angemessene Barabfindung aus der Gesellschaft auszuschliessen (Squeeze-Out). Dies wird im Rahmen einer ausserordentlichen Hauptversammlung der Stollwerck AG voraussichtlich im Januar 2003 geschehen. Die Höhe der Barabfindung wird mit der Einladung zur Hauptversammlung bekanntgegeben.
Die Aktien der Stollwerck AG werden an den Börsen von Düsseldorf, Frankfurt, Berlin und Hamburg gehandelt. Mit dem Ausscheiden der Minderheitsaktionäre wird die Börsennotierung der Stollwerck-Aktien enden.
Für Rückfragen:
Finanzanalysten und Investoren:
Dr. Ralph Schmitz-Dräger
Chief Financial Officer
Barry Callebaut AG
Tel. +41 1 388 61 42
Fax +41 1 388 61 53
Medien:
Gaby Tschofen
Leiterin Corp. Communications & Marketing
Barry Callebaut AG
Tel. + 41 1 388 61 60
Fax +41 1 388 61 53
Barry Callebaut AG
Mit einem Jahresumsatz von CHF 2,5 Milliarden im Geschäftsjahr 2000/01 ist Barry Callebaut der weltweit führende Hersteller von qualitativ hochwertigen Kakao- und Schokoladeprodukten. Das Unternehmen verarbeitet 14% der weltweiten Kakaoernte, betreibt 24 Produktionsstätten in 16 Ländern und beschäftigt rund 5'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es gliedert sich in die vier strategischen Geschäftsfelder Cocoa & Sourcing (Risk Management, Sourcing und Halbfertigprodukte), Food Manufacturers (Schokolade für industrielle Kunden), Food Service (Gourmet & Spezialitäten) und Consumer Products (Verbraucherprodukte) in ausgewählten Märkten und Distributionskanälen.
Die Kunden reichen von industriellen Verarbeitern wie den weltbekannten Markenartikelunternehmen, die aus den Produkten von Barry Callebaut Schokolade, Konfekt, Milchprodukte, Eiscreme und Frühstücksflocken herstellen, über gewerbliche Verarbeiter wie Hotellerie, Gastronomie, Chocolatiers, Confiseure oder Bäcker, bis hin zu Partnern im Einzelhandel, für die Barry Callebaut im wesentlichen Handelsmarkenprodukte herstellt. Barry Callebaut bietet aber auch Dienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Verarbeitung, Schulung und Marketing an.
Die Holding-Gesellschaft Barry Callebaut AG ist seit Juni
1998 an der Schweizer Börse SWX Swiss Exchange kotiert
(Tickersymbol BARN). Das voll liberierte Aktienkapital beträgt CHF
517 Millionen, aufgeteilt in Namenaktien mit einem Nominalwert von
je 100 CHF.
Das Geschäftsjahr 2001/02 endete am 31. August 2002. Die
Bilanzmedienkonferenz wird am
12. November 2002 in Zürich stattfinden.
Stollwerck AG
Die 1839 gegründete Stollwerck-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2001 mit rund 5’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund EUR 750 Mio. Davon entfielen ca. drei Fünftel auf Deutschland, womit Stollwerck auf dem grössten Markt Europas eine führende Position einnimmt. Der übrige Umsatz verteilte sich zu rund 40% auf Osteuropa und Exportmärkte in der ganzen Welt. Das Osteuropa-Geschäft und die Susi-Fachgeschäfte wurden in der Zwischenzeit anderweitig veräussert.
Das von der Barry Callebaut AG erworbene Geschäft der
Stollwerck AG erzielte im Jahr 2001 einen Umsatz von rund CHF 774
Mio. resp. EUR 530 Mio. und schliesst acht Produktionsstätten in
Deutschland, Belgien und der Schweiz mit ca. 2’500
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein.
Die Stärke von Stollwerck liegt in einer Reihe bekannter und gut
eingeführter Marken im mittleren und Premium-Segment, die
konsequent und mit Erfolg geführt und laufend weiter entwickelt
werden. Das Unternehmen unterstreicht damit seine Kompetenz als
Vollsortimenter im Hinblick auf Preisklassen, Angebotssegmente und
Verbraucherbedürfnisse.
Die Aktien der Stollwerck AG werden an den Börsen von Düsseldorf, Frankfurt, Berlin und Hamburg gehandelt.
