Annual Report 2013/14
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Barry Callebaut Halbjahresresultate

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03. April 2000
Overview

Barry Callebaut steigert Umsatz

Barry Callebaut erhöhte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 1999/2000 gegenüber der Vorjahresperiode den konsolidierten Umsatz um 4 % auf 1.23 Mrd. CHF Franken. Dabei ist der Weltmarktführer für industrielle Spezialitätenschokolade vor allem in den neuen Märkten ausserhalb von Westeuropa und Nordamerika überdurchschnittlich gewachsen. Das Betriebsergebnis konnte mit 87.4 Mio. CHF (+ 1 %) auf Vorjahreshöhe gehalten werden, obwohl grössere Expansionsschritte sowie die Folgen tiefer Rohstoffpreise zu verkraften waren. Infolge des Wegfalls ausserordentlicher Steuererträge ging der Periodenreingewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 61.9 Mio. CHF zurück. Barry Callebaut geht davon aus, dass die für das laufende Geschäftsjahr angestrebte Steigerung des Betriebsergebnisses um mindestens 10 % erreicht wird.

Zürich, 3. April 2000. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (1. September 1999 bis 29. Februar 2000) verkaufte Barry Callebaut weltweit 374'000 Tonnen Halb- und Fertigprodukte, was einer Steigerung um 13 % gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Damit hat Barry Callebaut als Weltmarktführer seinen Marktanteil im Bereich der industriellen Spezialitätenschokolade und verwandter Produkte erneut erhöht. Besonders erfreulich entwickelte sich Barry Callebaut in Asien und im Pazifikraum, in Süd- und Osteuropa sowie in Südamerika.

Die Absatzsteigerung führte zu einer Erhöhung des Umsatzes von 1'184 Mio. CHF in der Vorjahresperiode auf 1‘230 Mio. CHF. Über den Erwartungen liegt das Betriebsergebnis (EBIT) mit 87.4 Mio. CHF (86.8 Mio. CHF; + 1 %). Mit diesem Resultat wurde einerseits der Initialaufwand für die Integration der akquirierten Firmen Chadler (Brasilien und USA), SACO (Elfenbeinküste) und Carma in der Schweiz absorbiert. Andererseits widerstand das Unternehmen auch demPreisrückgang bei den Halbfertigprodukten. Diese machen über ein Fünftel des Verkaufsvolumens aus und standen im Sog eines deutlichen Preiszerfalls beim Rohstoff Kakao stark unter Druck.

Der Reingewinn von 61.9 Mio. CHF ist mit dem des Vorjahres (74.5 Mio. CHF) nicht direkt vergleichbar, weil 1998/99 im Nachgang zur Fusion zwischen Barry und Callebaut Steuerrückstellungen aufgelöst wurden.

Aussichten für das zweite Halbjahr

Ab 1. März 2000 werden die europäischen und afrikanischen Aktivitäten von Van Houten sowie das Industrieschokoladegeschäft von Nestlé in Italien vollständig in die Gruppe integriert und konsolidiert, was zu einem Umsatzzuwachs von rund 200 Mio. CHF pro Jahr führen wird. Van Houten verbessert die Position von Barry Callebaut im höhermargigen Geschäft mit Gourmetprodukten und Spezialitäten. Die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit Nestlé ermöglicht es Barry Callebaut, die Leis-tungsfähigkeit als Outsourcing-Partner grosser Markenartikel-Hersteller zu bestätigen.

Weil sich die Kakaopreise auf einem tiefen Niveau stabilisiert haben und die Margen wieder anziehende Tendenz aufweisen, rechnet Barry Callebaut damit, dass sich die Situation auch bei den Halbfertigprodukten in den kommenden Monaten weiter verbessern wird.

Aufgrund der bisher erzielten Ergebnisse und unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung geht Barry Callebaut davon aus, dass das Ziel einer Steigerung des Betriebsergebnisses gegenüber dem Vorjahr von mindestens 10 % für das gesamte Geschäftsjahr 1999/2000 erreicht wird.

Für weitere Informationen:
Andreas Schmid, Präsident des Verwaltungsrates und CEO
Dr. Ralph Schmitz-Dräger, Chief Financial Officer
Tel. +41 1 388 61 38, Fax +41 1 388 61 53

www.barry-callebaut.com