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Die vier Klassiker von Callebaut - die „feinste belgische Schokolade“ - jetzt auch Fairtrade-zertifiziert

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09. November 2010
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Packshot Callebaut Fairtrade

Callebaut Fairtrade [1 MB]

Callebaut website

www.callebaut.com
  • Ab Januar 2011 werden Callebaut’s vier Klassiker auch Fairtrade-zertifiziert erhältlich sein; damit wird mehr Produzenten ermöglicht, von Fairtrade zu profitieren
  • Speziell entwickeltes Point-of-Sale-Material unterstützt Gourmetkunden in ihrer Kommunikation        

Wieze, Belgien, 9. November 2010 – Die Gourmet Marke Callebaut, mit ihrem einzigartigen belgischen Erbe, ist der bevorzugte Partner von Gourmetkunden, Chef de Patissier und Chocolatiers. Heute kündigt Callebaut den Launch einer neuen Fairtradeproduktreihe an.

Callebaut’s vier Klassiker – 811 (dunkle Schokolade), 823 (Milchschokolade), W2 (weiße Schokolade) und 70-30-38 (dunkle Schokolade) – sind die bevorzugte Wahl von Konditoren, Chefs de Patissier und Chocolatiers auf der ganzen Welt. Sie wurden zu globalen Standards, oft kopiert, aber in ihrem Geschmack, ihrer Qualität und ihrer Verarbeitbarkeit niemals erreicht. Ab Januar 2011werden diese Produkte auch mit Fairtrade-Siegel erhältlich sein. Das neue Angebot von Callebaut Fairtrade-Produkten bietet Kunden die Möglichkeit, ihre bisherigen Kreationen mit Fairtrade-zertifizierter Schokolade anzubieten.

Callebaut wird seinen Kunden umfangreiches Point-of-Sale-Material wie Poster, Türschilder und Informationsbroschüren zur Verfügung stellen, um ihnen die Kommunikation über die Verwendung von Fairtradeschokoladen in ihrem Café, Restaurant oder Schokoladengeschäft zu erleichtern. Das POS-Material wird ab dem offiziellen Verkaufsstart im Januar auf der Callebaut-Website (www.callebaut.com) zur Verfügung gestellt. Die Callebaut Fairtrade-Produkte können weltweit über sämtliche Callebaut Gourmet Verkaufskanäle bezogen werden.

Jürgen Steineman, CEO Barry Callebaut: «Als globaler Marktführer im Kakao- und Schokoladengeschäft ist der Fokus auf Nachhaltigkeit eine Notwendigkeit für uns, keine Möglichkeit. Seit langem engagieren wir uns aktiv in den Ursprungsländern, wo wir mit Kakaobauern und Produzentenkooperativen direkt zusammenarbeiten. Gleichzeitig sind wir involviert in verschiedenen Initiativen und Projekten, die alle zu einer nachhaltigeren Kakao-Wertschöpfungskette beitragen. Unsere Zusammenarbeit mit Fairtrade beispielsweise besteht schon viele Jahre und wir sind stolz, ein von Fairtrade bevorzugter Lieferant von zertifizierter Schokolade zu sein.»

Olivier Schucht, Vizepräsident Gourmet bei Barry Callebaut: «In letzter Zeit werden wir von unseren Gourmetkunden aus der ganzen Welt mehr und mehr nach zertifizierten Schokoladenprodukten gefragt. Der Schritt, Callebaut’s vier Klassiker auch Fairtrade-zertifiziert anzubieten, wird von Chocolatiers und Chefs de Patissiers weltweit sehr begrüsst. Sie sind davon begeistert, dass es von jetzt an so einfach ist, ihre Kreationen mit Fairtradeschokolade herzustellen und dies aktiv ihren Kunden zu kommunizieren.»

Heutzutage sind rund fünf Millionen Menschen – Bauern, Arbeiter und ihre Familien – in Afrika, Asien und Südamerika in das Fairtrade-System eingebunden, darunter Kakao-, Zucker- und Vanilleproduzenten, welche die für Schokolade wichtigsten Zutaten produzieren. Fairtrade strebt eine Verbesserung der Handelsbedingungen an und schafft die Voraussetzung für faire Preise für Kleinbauern. Dies soll ihnen helfen, aus eigener Kraft die Armut zu bekämpfen, stärkt ihre Position und ermöglicht ihnen, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Ökonomie, Ökologie und Soziales sind die drei Säulen der Fairtrade-Standards. Sie bilden die Spielregeln des Fairen Handels. Alle Produzenten und Händler müssen sich an die Standards halten – nur dann dürfen ihre Produkte mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet werden. Die Standards werden von der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO), der Dachorganisation der Fairtrade-Siegelinitiativen entwickelt. Die Kontrolle erfolgt durch die Zertifizierungseinheit FLO-CERT GmbH.

FLO ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die aus 24 Mitgliederorganisationen besteht. Sie ist verantwortlich für die Strategieentwicklung von Fairtrade, definiert die Standards und unterstützt Produzenten in den Entwicklungsländern.

Dieter Overath, Geschäftsführer TransFair e.V. begrüsst das Engagement von Callebaut zum Fairen Handel: «Durch die Umstellung wird es vielen Kleinbauernfamilien von der Elfenbeinküste ermöglicht, am Fairen Handel teilzunehmen. Die Menschen dort brauchen eine Möglichkeit ihr Einkommen zu verbessern und Fairtrade bietet ihnen diese Chance. Das Engagement von Callebaut ist ein klares Signal und versetzt die Menschen in die Lage, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.»

Die Elfenbeinküste ist eines der ärmsten Länder in der Welt, produziert 35% des weltweit angebotenen Kakaos. Einer von vier Menschen ist direkt oder indirekt vom Kakaoanbau abhängig. Das Land hat eine der höchsten Analphabetenrate und wird die Fairtrade-Prämie in den Kooperativen häufig dafür verwendet, Grundbedürfnisse wie Zugang zu Wasser, Gesundheitsvorsorge oder Bildung zu sichern.

Outtara Siaka, Kakaoproduzent aus der Region Grand Lahou in der Elfenbeinküste: «Der Verkauf unseres Kakaos durch das Fairtrade-System gibt mir und meiner Familie Hoffnung für die Zukunft und mehr Würde. Wir haben Zugang zu medizinischer Versorgung, können uns ordentliche Kleider leisten und meine Kinder werden in die Schule gehen. All dies dank Fairtrade.»

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Barry Callebaut ( www.barry-callebaut.com ):
Mit einem Jahresumsatz von rund CHF 5.2 Mrd. / EUR 3.6 Mrd. / USD 4.9 Mrd. für das Geschäftsjahr 2009/10 ist die in Zürich ansässige Barry Callebaut der weltweit grösste Hersteller von hochwertigen Kakao- und Schokoladenprodukten – von der Kakaobohne bis zum edelsten Fertigprodukt. Barry Callebaut ist in 26 Ländern präsent, unterhält mehr als 40 Produktionsstandorte und beschäftigt rund 7,500 Mitarbeitende. Das Unternehmen steht im Dienst der gesamten Nahrungsmittelindustrie – von industriellen Nahrungsmittelherstellern über gewerbliche Anwender von Schokolade wie Chocolatiers, Confiseure oder Bäcker bis hin zu internationalen Einzelhandelskonzernen. Barry Callebaut ist weltweit führend in der Innovation von Kakao und Schokolade und erbringt eine Reihe von Dienstleistungen in den Bereichen Produktentwicklung und -verarbeitung, Schulung sowie Marketing. Das Unternehmen engagiert sich aktiv für Initiativen und Projekte, die zu mehr Nachhaltigkeit in der Kakao-Supply-Chain beitragen.

TransFair e. V.( www.transfair.org )
Als unabhängige Organisation handelt TRANSFAIR e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TRANSFAIR wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 150 Lizenznehmer rund 1.000 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Gewürze, Rosen und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. Die Fairtrade-Produkte sind in über 30.000 Supermärkten, in den Lebensmittelabteilungen der Warenhäuser, im Naturkosthandel und in allen Weltläden erhältlich. Darüber hinaus schenken rund 15.000 Kantinen, Cafés, Mensen und Hotels fair gehandelten Kaffee und andere Produkte aus.

Mit der Kontrolle der Fairtrade-Standards ist die unabhängige Zertifizierungsorganisation FLO-CERT GmbH beauftragt, die der internationalen Akkreditierungsnorm für Zertifizierungsorganisationen ISO 65 entspricht.  

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Kontakte:                             

Barry Callebaut AG:

Julie Cherar

PR & Communication Manager

Gourmet Europe

Tel. +33 1 30 22 84 17

julie_cherar@barry-callebaut.com

 

Fairtrade Belgien (für intern. Anfragen)

Lily Deforce

Director Fairtrade Max Havelaar
Belgium
Tel. +32 496 76 43 03

lily@maxhavelaar.be

 

Raphael Wermuth

External Communications Manager

Barry Callebaut AG

Tel. +41 43 204 04 58

raphael_wermuth@barry-callebaut.com

 

Sandra Galbusera (für Intern. Anfragen)

Communication Manager

Tel. +32 2 894 46 35

sandra@maxhavelaar.be

 

TransFair e.V. (für Deutschland)
Claudia Brück
Pressesprecherin
Tel. + 49 211 94 20 4031